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… Atem fürwahr ist noch wichtiger als Hoffnung;
denn wie die Speichen eines Rades eingefügt sind in die Nabe,
so ist in den lebendigen Atem alles eingefügt.
Das Leben geht von statten durch den Atem;
Der Atem gibt das Leben, gibt es, um zu leben.
Upanishaden
Atmen ist Leben und unser wichtigstes Kommunikationsmittel. Wir atmen ein von dem, was um uns ist und atmen aus von dem, was in
uns ist. Die Atmung stellt somit die Verbindung zwischen uns und unserer Umwelt her.
Atmen ist Geben und Nehmen, ist lebendiger Austausch zwischen Innen und Aussen. Wenn dieses Wechselverhältnis gestört ist, gerät
auch der Mensch aus seinem Gleichgewicht
Das irdische Leben beginnt mit dem ersten Atemzug des Neugeborenen und endet mit dem letzten Atemzug des Sterbenden. In dem
Zeitraum dazwischen ist die Atmung ein Spiegel aller körperlichen wie seelischen Eindrücke, aussen wie innen, was Tiefe, Regelmäßigkeit, Ruhe und Bewegtheit betrifft.
Dabei geht es für unseren Körper um Sauerstoff, um Lebensenergie. Unser Leben ist vom Sauerstoff-Austausch absolut abhängig.
Ohne Sauerstoff gibt es keine Stoffwechselvorgänge. Auf Sauerstoffmangel reagieren wir empfindlich. Wir werden müde, unlustig und krank.
In unserer heutigen hektischen Welt haben wir verlernt, tief und ruhig zu atmen. Unsere Atmung ist schwach und so nehmen wir nur
einen Teil der Lebensenergie in uns auf, die uns aufzunehmen möglich wäre.
Den Atem wieder zu vertiefen, dienen Atemübungen und Atemtechniken, die uns helfen, wieder lebendiger, energiegeladener und
frischer zu werden.
Bereits im Altertum gab es Atemübungen und Atemtherapien in Ägypten, China, Tibet, Japan, Indien und anderen Ländern. Die Lehre
des Atems galt als Geheimlehre und durfte nur von Eingeweihten persönlich weitergegeben werden.
Heute gibt es eine Vielzahl überlieferter Atemübungen und Atemtechniken, die uns helfen, auf diese Weise wieder in Kontakt mit
unserer vollen Lebensenergie zu kommen.
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